Wednesday, November 26, 2014

Ursache für Hitzewallungen in den Wechseljahren

Wenn eine Frau in die Wechseljahre kommt, hat sie mitunter gegen einige neue körperliche Umstellungen zu kämpfen. Eine der häufigsten Erscheinungen des Wechsels sind Hitzewallungen, welche durch die hormonelle Umstellung auftreten.

Eine Hitzewallung beginnt im oberen Brust- oder Halsbereich und steigt – im wahrsten Sinne des Wortes – in den Kopf, sodass die Frau errötet. Plötzliche Schweißausbrüche wie ein erhöhter Herzschlag machen die Hitzewallung perfekt. Nach einem starken Schweißausbruch sind meist die Symptome wieder verflogen und es folgt leichtes Frösteln. Oftmals kann diese Art der Hitzewallung bis zu 20 bis 25 Mal am Tag auftreten.

Durch den Umstellungsprozess und Hormonspiegelschwankungen entstehen erst Hitzewallungen. Durch das Öffnen und Weiten der Gefäße entsteht plötzlich viel mehr warmes Blut und das empfindet der Körper beziehungsweise die Frau als Wärmeschub. Dies geschieht dann, wenn eine Störung der Wärmeregulation vorhanden ist. Dass dieses konstant ist, dafür sorgt das Wärmezentrum im Gehirn, welches wiederum vom Östrogen abhängig ist. Auf Grund des aufkommenden Hormonmangels im Wechsel ist aber ein Abfall des Östrogen vorprogrammiert – wie auch die folgenden Hitzewallungen.

Auch ein Mangel an Progesteron – das ist das Gelbkörperhormon – kann für Hitzewallungen verantwortlich sein. Dieser Mangel kann auch in den Wechseljahren zu Schlafstörungen führen.

Wer Hitzewallungen hat, muss leider damit Leben. Oftmals helfen aber kleine Lebensänderungen wie etwa das Benutzen von kühlen Räumen oder, sofern man berufstätig ist, Ersatzkleidung. Wer an Hitzewallungen leidet und 25 bis 30 Mal stark schwitzt am Tag, freut sich über frische Kleidung wenn er nach Hause fährt. Ein Gebot aber vorweg bedeutet Ruhe bewahren. Stress sollte vollständig vermieden werden.